Arbeitsspeicher Vergleich2016 – großer Ratgeber

Die 6 besten Arbeitsspeicher im Vergleich.

G.Skill Ripjaws-X 16GB Corsair Vengeance Pro Series 16GB DDR3 HyperX Fury 16GB DDR3-RAM Kit Corsair CMZ8GX3M2A1600C9 Vengeance Speichermodul Kit Crucial Ballistix Sport Arbeitsspeicher 16GB HyperX Savage (1600MHz, CL9) DDR3-RAM Kit (2x8GB)
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Kapazität/Größe

16 GB

16GB

16 GB

8 GB

16 GB

16 GB

Geschwindigkeit

1600MHz

1600Mhz

1866Mhz

1600Mhz

1600MHz

1600MHz

Passive Heatpipes

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

Ja

Twin Set

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Latenz CL10 CL9 CL10 CL9 CL9 CL9
Vorteile Top Preisleistung
Twin Set
Top Latenz
Markenspeicher
optische schöne Heatpipe
Twin Set
TOP LATENZ
SEHR SCHNELL
Heat Pipes
Markenspeicher
Optisch schöne Heatpipes
Twin Set
stabile Performance
vernünftig übertaktbar
günstiger Preis
Top Markenspeicher
„Coole“ Heatpipes
XMP – konfigurierbar
Preis 106,95 126,89 136,89 62,99 98,90 133,89
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Der Arbeitsspeicher Ratgeber

Das Wichtigste zusammengefasst:

Arbeitsspeicher sollten stets im Twin-Set gekauft werden, da diese sonst unter Umständen nicht richtig miteinander harmoniesieren. Bei zwei Arbeitsspeichern kann es mitunter zu Komplikationen kommen, sodass dieser nicht richtig genutzt werden kann oder gar überhaupt nicht funktioniert.
Mehr ist nicht immer gleich besser. Wer in den Genuss von vernünftigem Arbeitsspeicher kommen will, sollte auch die CL und MhZ Werte der einzelnen Arbeitsspeichern genauer unter die Lupe nehmen. Die Taktrate spielt neben der Größe des RAMS also ebenfalls eine wesentliche Rolle.
Die Erfahrung in der Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass man zu Markenriegeln greifen sollte. Nicht nur die Lebendauer, sondern auch die insgesamte Qualität der Arbeitsspeicher ist bei bekannten Markenprodukten eindeutig besser. So sind Markenprodukte den Low Budget Produkten vorzuziehen.

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Arbeitsspeicher kaufen – aber den richtigen

Klar, der Rechner läuft auch mit 4 GB Arbeitsspeicher. Rein theoretisch (aber nicht in der Praxis) könnte er sogar nahezu ganz ohne RAM laufen. Dann allerdings könnten CPU und die anderen Komponenten so schnell sein, wie sie wollen – der PC hätte trotzdem das Temperament einer Wanderdüne. Aber auch gut ausgestattete Rechner können oft von zusätzlichem RAM profitieren. Dann heißt es: Arbeitsspeicher kaufen.

Arbeit, Werkstatt, Lager

Man kann sich einen Rechner als eine Art Werkstatt vorstellen. Die CPU ist der Werkstattmeister, der Arbeitsspeicher ist die Werkstatt, also der Raum in dem gearbeitet wird, und die Festplatte ist das Lager. Um zügig arbeiten zu können, benötigt der Meister alle wichtigen Teile und Werkzeuge in seiner direkten Umgebung. Ist die Werkstatt, also der RAM, zu klein, dann wird es immer wieder vorkommen, dass große Werkzeuge oder Teile erst aus dem Lager geholt werden müssen, damit weitergearbeitet werden kann. Das kostet Zeit, denn das Lager (die HDD) ist irgendwo neben der Werkstatt und die benötigten Teile müssen dort erst zeitaufwändig geholt werden. Das lässt sich durch eine größere Werkstatt vermeiden. Ist die Werkstatt riesig groß, bringt dies keinen Vorteil mehr, weil alle benötigten Teile sowieso schon in nächster Nähe liegen. Mit diesem Vergleich kann man sich vorstellen, warum zu wenig RAM Tempo kostet. Ach übrigens: Wer sich einen fertigen Gaming pc kaufen will, aber noch nicht genau weiss, in welchem Preisbereich er oder sie sich aufhalten sollte, sollte einmal auf die Hauptseite gehen.

Wusstest du schon?
Die Hardware des Computers wird mit dem Fortschritt der Technik nicht nur immer schneller und besser, sondern gleichzeitig auch immer kleiner. Ist das nicht krass?

Keine Wahl – welcher Speichertyp

Zwar gibt es noch DDR2 im Handel, aber alle aktuellen PCs arbeiten mit DDR3 oder DDR4 Speicher. DDR4 ist dabei die schnellere Variante, die Weiterentwicklung. Welchen Arbeitsspeicher man kaufen möchte, ist nicht wahlfrei, denn das Board bestimmt, welcher RAM benutzt werden kann. Also sicherheitshalber vorher informieren, welcher Typus verbaut werden soll. Wenn man dazu nicht das Gehäuse aufschrauben will, dann geben kleine Programme, die man im Internet kostenlos herunterladen kann, Auskunft über die Hardware im eigenen PC. Auch das Handbuch zum Board gibt genaue Hinweise, welcher Speicher wie installiert werden kann.

VORTEILE Selber zusammenstellen
  • flexibler
  • günstiger
  • aufeinander abegestimmte Speicher
  • Beliebig erweiterbar
NACHTEILE Selber zusammenstellen
  • Fachwissen ist nötig
  • keine Garantie

 

Für noch mehr Gaming Power sorgen folgende Vergleiche

Die Menge macht’s
„Alles über 16GB ist rausgeworfenes Geld“ – ein gängiger Spruch, den man immer wieder hört. Das stimmt so nicht ganz, denn es gibt tatsächlich Situationen, wo die verbauten 16 GB ein wenig knapp werden könnten. Zudem ist RAM so preisgünstig, dass man durchaus überlegen kann, ob man nicht ein wenig mehr Arbeitsspeicher kaufen kann, um dann für alle Fälle gerüstet zu sein. Wenn lediglich 8 GB verbaut sind, dann lautet die Empfehlung sowieso, auf jeden Fall aufzurüsten. Dabei sollte man beachten, wie viele Speicherbänke auf dem Board bereits besetzt sind und wie viel und welchen Arbeitsspeicher man hinzufügen sollte. Eventuell auch, ob man nicht den vorhandenen komplett durch neue Riegel ersetzen möchte, was auf jeden Fall Kompatibilitätsprobleme erspart.

Auch wenn die 32 GB sehr üppig und überdimensioniert erscheinen, so kann man damit auch noch auf ganz andere Weise seinen Rechner beschleunigen. Beispielsweise kann eine Ramdisk komplexen Videoschnittprogrammen zu ungeahntem Tempo verhelfen, wenn man sie dem Programm als Laufwerk für temporäre Daten zur Verfügung stellt. Vergessen allerdings darf man nie, dass eine Ramdisk beim Herunterfahren alle ihre Daten verliert.

Empfohlen wir übrigens, um die Vorteile von Dual-Channel zu nutzen, den Speicher paarweise zu kaufen, also beispielsweise zwei 8 GB oder 16 GB Module. Oft bieten Boards auch noch andere Möglichkeiten an, den Speicher paarweise oder in Gruppen anzuordnen. Danach sollte man sich richten, wenn man Arbeitsspeicher kaufen will. Sicherheitshalber bleibt man beim Aufrüsten in Paaren immer beim gleichen Speichertypus und –hersteller. Das vermeidet mysteriöse Fehler und unerklärliche Systemabstürze oder –hänger.

Zudem haben Kits mit größeren Riegeln weitere Vorteile. Während man bei 4 GB Sticks ziemlich sicher sein kann, Single-Rank-Module zu erhalten, sind 8 GB Riegel so gut wie immer dual ranked. Das bringt noch ein wenig zusätzliches Tempo. Erkennen kann man das übrigens am Aufbau: Dual-Rank-Module sind auf beiden Seiten bestückt.

Jetzt aber schnell

DDR3-1600 oder DDR4-2133 sind in etwa die Standardtempos, die sehr häufig verbaut werden und auf die man trifft, wenn man arbeitsspeicher kaufen will. Wenn man die Möglichkeit hat, für geringen Aufpreis schnelleren RAM zu kaufen (was durch höhere Angaben für die Datenrate ersichtlich ist), dann sollte man zugreifen. Zwar profitiert man nicht in jedem Fall vom höheren Tempo, aber spätestens dann, wenn man Spiele mit einer sehr hohen Framerate spielt. Dann werden zumeist die Auflösung und die Details reduziert, sodass die Grafikkarte nur noch eine kleinere Rolle spielt und CPU und RAM ihre Leistung zeigen müssen.

Zum viel diskutierten Thema Latenzzeiten gibt es vor allem zu sagen, dass man im Zweifelsfall immer der höheren Datenrate den Vorzug vor niedrigen Latenzen geben sollte.

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Die Qual des großen Angebotes
Markenspeicher hat seine Vorteile. Will man also Arbeitsspeicher kaufen, dann sollte man auf die großen Hersteller und Anbieter zurückgreifen, wie etwa G.Skill, Corsair, Kingston, HyperX, Crucial und ein paar andere. No-Name-Sonderangebote können durchaus gut sein. Aber oftmals sind sie dies auch nicht. Wer also sicher sein möchte, der legt ein paar Euro drauf und investiert in Markenspeicher. Zumal die Unterschiede im Preis lange nicht mehr so gravierend sind, wie noch vor ein paar Jahren. Auf jeden Fall sollte man sich, wenn man Arbeitsspeicher kaufen will, versichern, dass man die Garantie, die ja immer vorhanden sein sollte, auch einfordern kann. Beim Kauf im Fachhandel heißt dies: Rechnung aufheben. Beim wesentlich häufigeren Kauf im Internet, schadet es nichts, sich den Verkäufer und seine Bewertungen schon vorher genau anzusehen.Wer besonderen Wert auf die Optik legt, findet mühelos Speicherriegel mit futuristischen Heatsinks, mit LEDs und in schreienden Farben. Über die Funktion hat das (natürlich) nichts auszusagen. Gamer, deren PCs aussehen wie ein großes Schaufenster, werden natürlich auch RAM installieren, der designtechnisch ihren Ansprüchen genügt.

Arbeitsspeicher kaufen – Nach dem Kauf

Manchmal kommt es nach dem Einbau des frisch erworbenen RAM zu unerklärlichen Phänomenen auf dem PC. Um sicherzustellen, dass diese nicht mit dem RAM zu tun haben, sollte man den Arbeitsspeicher testen. Win 7 bringt dazu bereits ein Programm mit, das den Speicher ausgiebig auf Fehler testet. Das allerdings sagt nur etwas über die Funktion als solches aus, nicht über das Tempo. Das kann man mit anderen Tools testen.

Verschiedene Programme stehen bereit, um den Arbeitsspeicher ausgiebig auf Herz und Nieren zu testen und zu benchmarken. Die Tools sind darauf ausgelegt, den maximalen Datendurchsatz des RAM und die Latenzzeiten zu bestimmen. Das kann in der Realität zu ein paar Überraschungen führen, wenn man feststellt, dass der Speicher die versprochenen Werte nicht ganz erreicht. Das muss allerdings nicht zwingend die Schuld der Riegel sein, denn auch RAM ist nicht unabhängig von der Umgebung, in der er arbeitet. Die Angaben zu Latenz und Durchsatz sind theoretische Optimalwerte.

Will man den Arbeitsspeicher testen, so sind synthetische Benchmarks nicht immer aussagekräftig. Viel besser sind hingegen Application-Benchmarks, welche das System mit echten und standardisierten Aufgaben an die Belastungsgrenze treiben. Hier erhält man sinnvolle Vergleichswerte. Beispielsweise, wenn man den PC vor und nach dem Einbau des Speichers testet – ein sicheres Mittel, um ein wenig Freude in den tristen Alltag zu bringen. Bestätigt dies doch, dass es richtig war, den Speicher aufzustocken.