Grafikkarten Vergleich 2016 – großer Ratgeber

Die 6 besten Gaming Grafikkarten im Vergleich.

Zotac ZT-90101-10P GTX 970 Gaming Edition NVIDIA Grafik… Gigabyte GeForce NVIDIA GTX 960 WF2OC Grafikkarte Asus STRIX-GTX960-DC2OC-2GD5 Nvidia GeForce Gaming Graf… Sapphire 11244-01-20G NITRO R9 390 Grafikkarte MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G, 4GB GDDR5 Gainward 426018336-3521 NVIDIA GTX970 Graphics Card Asus Nvidia GeForce GTX750TI-OC-2GD5 Grafikkarte
Produktbild
Preis 280,03472,92 € Preis nicht verfügbar Preis nicht verfügbar 291,74 Preis nicht verfügbar Preis nicht verfügbar 152,90163,96 €
Chipsatz
Speichergröße

4096 MB

4096 MB

2048 MB

8192 MB

4096 MB

4096 MB

2048 MB

Grafikkartenspeicher

GDDR5

DDR3 SDRAM

DDR3 SDRAM

DDR5 SDRAM

GDDR5

GDDR5 / 256 bits

GDDR5

Max. Auflösung

4096×2160 (@ 60Hz)

2560 x 1600

bis zu 4K/UHD

2560 x 1600

4096×2160 (@ 144Hz)

4096×2160 (@ 60Hz)

2560 x 1600

Prozessorgeschwindigkeit 1076 MHz | Boost: 1216 MHz 1241 | 1304 MHz im OC -Modus 1253 MHz 1010 MHz 1279 MHz / 1140 MHz (OC Mode) 1152/1304 MHz 1150 MHz
Vorteile 4 GB, GDDR5 7010MHz
GPU 1076MHz, Boost 1216MHz
Prozessoranzahl 2
Sehr Leise, RUCKELFREIES ZOCKEN GARANTIERT
1304 MHz im OC -Modus
3x DisplayPort
DDR5 SDRAM
Super Preisleistung
Auflösungen bis zu 4K/UHD
ab Werk auf 1291 MHz übertaktet
im OC-Modus eine Taktrate von 1317 MHz
bis zu 7200 MHz (OC) Videospeicher
Quad HD Display (4K2K Support)
16K Hours Capacitor
Black Diamond Choke
Intelligent Fan Control / Universal Video Decoder (UVD)
Virtual Reality Ready
DirectX 12 Ready
Gamestream to NVIDIA SHIELD
4k Auflösung + 144Hz
Zero RPM fan design
Werksübertaktet
Super leise und kühl
Rote LED-Lüfter
Doppelte Lüfter
1150 MHz Engine Clock für maximale Leistung
leitet Wärme um 15% schneller ab
Premium Legierung
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Das wichtigste in Kürze:

Die Grafikkarte ist die wichtigste Komponente, wenn es darum geht, in flüssigem Tempo und hochauflösend zu spielen. Aber eine langsame CPU kann sie ausbremsen. Erst im Zusammenspiel aller Komponenten entfaltet sie ihre volle Leistung.
Hohe Grafikleistung verlangt nach guter Kühlung. Bereits beim Zusammenstellen des PCs sollte man sich Gedanken über Luftführung im Gehäuse machen und im Zweifelsfall dem Gehäuse mit besserer Möglichkeit zur Kühlung den Vorzug geben.
Beim Kauf der Grafikkarte nicht nur auf die Taktfrequenz achten! Wie viel Speicher ist verbaut und wie schnell ist er? Das kann unter Umständen entscheidender für die Performance sein als nur dieses eine Leistungsmerkmal.

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Grafikkarten Ratgeber

Natürlich kann man auch mit einer Onboard-Grafikkarte leben. Beim Laptop muss man dies sogar. Und für Word, Photoshop und die üblichen Verdächtigen reicht dies auch allemal aus. Aber PCs sind nicht nur zum Arbeiten da. Und spätestens dann, wenn Formula 1 2016 so flüssig läuft wie eine Diashow und mindestens genauso viel Spaß macht, dann kommt man ins Grübeln, ob man sich nicht doch vielleicht eine waschechte Gaming Grafikkarte kaufen sollte. Kurze Antwort: Ja, sollte man, denn eine Gaming Grafikkarte gibt es zwar nicht für lau – aber wenn es nicht die allerneueste Generation sein soll, ist der Spaß bezahlbar. Und wenn es die Neueste sein soll, überwiegt der Spaß immer noch die Ausgaben. Dabei kann man den ein oder anderen Fehler machen. Deshalb hier alles Wissenswerte.

Was ist DDR5?
DDR steht für Double Data Rate und heißt, dass sowohl bei der aufsteigenden als auch der abfallenden Flanke des Taktsignals Daten übertragen werden. Im Vergleich zu herkömmlichem RAM also die doppelte Datenrate. DDR5 Speicher wird bislang ausschließlich in Grafikkarten verwendet und wird dort korrekter Weise als GDDR5 bezeichnet. Die maximale Datenrate beträgt bis zu 256 GB/sec. Im Vergleich: DDR3 2133 Arbeitsspeicher, also SDRAM kommt auf bis zu 34 GB/sec.

Was ist eine Grafikkarte?

Es ist nicht so selbstverständlich, dass Computer Bilder anzeigen. Der erste PC, der Altair, gab seine Informationen noch über kleine Lämpchen aus und viele Großrechner haben zwar eine grafische Schnittstelle, aber die ist extrem dürftig, weil es bei solchen Monstermaschinen eher auf die Berechnungen ankommt. Spielen will damit kaum jemand.
Die Grafikkarte ist ganz einfach dafür zuständig, ein Bild zu produzieren, das auf dem Monitor wiedergegeben werden kann. Diente dies zu Zeiten des ersten XT-Rechners noch dazu, einfarbige Schrift auf einem kleinen Monitor anzuzeigen, so sind mittlerweile die Anforderungen gewaltig gewachsen. Spiele verlangen den Grafikkarten eine Menge ab, denn die fremden Welten, die auf dem Bildschirm bei Spielen zu sehen sind, werden von der Grafikkarte (unter Mithilfe der CPU) errechnet. Neben dem Hauptprozessor ist der Grafikchip die andere Hochleistungskomponente in einem Rechner.

Aufbau und Funktion von Grafikkarten

Egal, ob es sich um eine günstige Karte handelt oder einen Spiele-Boliden, egal, ob AMD Grafikkarte oder NVidia – der grundsätzliche Aufbau ist bei allen gleich:
– Grafikchip (GPU)
– Grafikspeicher
– Schnittstelle zum Rechner
– Schnittstelle zum Monitor
– Kühler
– RAMDAC

Der Grafikchip ist der eigentliche Arbeiter in diesem Ensemble. Hier finden die Berechnungen statt, die im Anschluss als fertiges Bild auf dem Monitor ausgegeben werden. Genau deswegen legen Käufer extremen Wert auf die Leistungsfähigkeit des Grafikchips, denn dieser bestimmt letztlich, wie gut (oder schlecht) Spiele auf dem PC laufen. Zahllose Vergleiche und Tests Sapphire 11244-01-20G NITRO R9 390 Grafikkarte (8GB GDDR5, DVI, HDMI, 3 x DisplayPort) - 3beschäftigen sich damit, die Fähigkeiten der GPU auszuloten. Das einzige Kriterium für die Leistung einer Grafikkarte ist der Grafikchip aber nicht. Denn auch die Peripherie trägt erheblich dazu bei, wie schnell die Karte überhaupt arbeiten kann.
Hier kommt der Speicher ins Spiel. Dessen Größe, Anbindung, Taktung und Tempo ist von größter Wichtigkeit, wenn es darum geht, flüssig und ruckelfrei zu spielen. Schließlich müssen die komplexen Texturen eines Spieles irgendwo zwischengelagert werden, wenn die GPU rechnet. Und so kann es kommen, dass eine Grafikkarte mit einer schnellen GPU und wenig Speicher langsamer ist als eine solche mit einer langsameren GPU und einem großen, schnellen Speicher. Interessant ist auch noch die Bitbreite, mit der Speicher und GPU verbunden sind. Im Idealfall sind dies 265 Bit. Man kann sich das so vorstellen: Je breiter der Strom an Daten zwischen Grafikkartenspeicher und GPU ist, desto flüssiger laufen die Daten hin und her und desto besser ist die Performance. Zu Taktung und Tempo des Speichers in einem späteren Absatz noch mehr.
Als Schnittstelle zum Rechner gibt es de facto nur noch PCI-Express, eine Direktanbindung der Grafikkarte an das Board, ohne zwischengeschaltetes Bussystem. AGP kann man noch sehr vereinzelt antreffen; PCI, Vesa und ISA sind nur noch von historischem Interesse. Angeboten werden außerdem noch externe Grafikkarten mit USB 3.0 – aber für Gamer ist dies eher uninteressant. Ein bisschen aufpassen muss man bei PCIe, denn der Standard ist zwar abwärtskompatibel, aber schlimmstenfalls verschenkt man Leistung.
Zotac ZT-90101-10P GTX 970 Gaming Edition NVIDIA Grafikkarte 4GB (PCI-e GDDR5 1x DP 1.2, 1x DVI-I DL, 1x DVI-D DL, 1x HDMI 1 GPU) - 3Ausgegeben wird das Bild über die Schnittstellen am Slotblech der Karte. Etabliert hat sich HDMI, auch DVI ist immer noch vorzufinden. Wobei HDMI viel mehr Möglichkeiten bietet – gerade, was DRM (Digital Rights Management) angeht. Oft zum Leidwesen der User, deren Bildschirm bei einer nicht standardisierten Ausgabekette beim Abspielen einer BluRay schwarz bleiben kann. Allerdings verschwindet dieses Problem ebenfalls langsam in dem Maße, da sich HDMI flächendeckend durchsetzt. Und den Standard VGA-Anschluss, der uns schon seit Jahrzehnten begleitet, gibt es ebenfalls immer noch. Dieser allerdings ist ein analoger Anschluss. Das heißt, dass die Bildqualität über diesen Ausgang deutlich schlechter sein kann als über die digitalen Ausgänge. Der VGA-Anschluss ist auch der einzige Grund für den RAMDAC.
Der RAMDAC ist ein Baustein, der die digitalen Bildsignale aus dem Speicher in analoge umsetzt. Oft ist er in den Grafikchip integriert. Nötig ist er bei digitaler Übertragung nicht mehr.
Wo Prozessoren viel leisten, fällt auch viel Wärme an. Wird diese nicht abgeführt, vernichtet sich die GPU selbst. Das ist der Grund, warum gute Grafikkarten mit aufwändigen Kühlern und Lüftern ausgestattet sind. Günstige Gaming Grafikkarten (vor allem ältere) kommen mitunter ohne Lüfter aus und werden passiv gekühlt. Dann ist es aber sinnvoll, die Karten im PC so anzuordnen, dass sie im Luftstrom liegen. Vorgeschrieben ist dies zwar nicht, aber es ist auch nirgendwo vorgeschrieben, dass man ein Auto nicht nur mit Vollgas im zweiten Gang fahren sollte. Vernünftiger Weise gönnt man auch einer günstigen Grafikkarte die optimale Kühlung. Das kann auch ein passiver Nachrüst-Kühler mit Heatpipes sein. Allerdings steigt dann der Platzbedarf im Gehäuse erheblich.

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Eine kurze Geschichte der Grafikstandards

Ursprünglich waren Grafikkarten nur dazu da, Text und maximal Klötzchengrafiken auszugeben. Ab ca. 1981 mit dem CGA-Standard sogar in Farbe. Von 3D war damals noch nicht die Rede. Bis zu den ersten 3D-Karten war es noch mehr als ein Jahrzehnt. Folgende Aufstellung zeigt den Zuwachs der Leistung bei PCs im Laufe der Jahre:

Leistungszuwachs der letzten Jahre

1981 – MDA: 720×350 Pixel, 25 Zeilen mit je 80 Zeichen, nicht grafikfähig.
1981 – CGA: (globale Marktdurchdringung erst ab 1984) 160×200 Pixel bei 16 Farben, 320×200 Pixel bei 4 Farben, 640×200 Punkte bei 2 Farben.
1984 – EGA: Bis zu 800×600 Pixel Auflösung bei maximal 64 Farben (erweiterte EGA-Palette)
1987 – VGA: Mindestens 640×480 Pixel Auflösung bei 16 Farben. Nach oben keine Grenze. VGA ist der Standard, den alle heutigen Grafikkarten immer noch beherrschen. In Notfällen wird der Rechner ohne Grafiktreiber, also im einfachen VGA-Modus mit den Grundparametern hochgefahren.

Welche Grafikkarten-Typen gibt es?

Wie bereits oben erwähnt, konzentriert sich das Geschehen mittlerweile nahezu völlig auf den PCI-Express Standard. Der größte deutsche Hardware-Versender beispielsweise führt keine Grafikkarten mehr mit AGP-Anschluss. Damit ist dieser Standard Geschichte. Zumal es auch keine Boards mehr gibt, die AGP unterstützen. Immerhin gibt es noch PCI-Grafikkarten, die auch noch auf aktuelle Boards passen. Aber hierbei handelt es sich um Spezialkarten, die zum Spielen nicht geeignet sind. Externe USB-Grafik Arrays werden zwar angeboten, sind aber für Spieler keine Alternative im Vergleich zu den PCIe-Varianten. Der PCIe-Standard wurde im Laufe der Jahre kontinuierlich weiterentwickelt:

Grafikkartentypen in der Übersicht:

2003 – PCIe 1.0/1.1: 2,5 Gigatransfers/Sekunde
2007 – PCIe 2.0/2.1: 5,0 Gigatransfers/Sekunde
2012 – PCIe 3.0: 8,0 Gigatransfers/Sekunde

Zwar ist PCIe abwärtskompatibel. Aber eine top-aktuelle Grafikkarte auf einem Board mit PCIe 1.0 zu betreiben, bremst möglicherweise die Karte erheblich aus. Darauf sollte man achten.
Und eine weitere Unterscheidung gibt es: den GPU-Hersteller. Heute teilen sich AMD (früher ATI) und NVidia den Markt auf. Ob man nun eine AMD Grafikkarte kauft oder eine der Konkurrenz, ist oft Geschmacksfrage. Um die beste Grafikkarte zu kaufen, sollte man sich zuvor auf den einschlägigen Webseiten ansehen, wie sie beim Grafikkarten-Testprogramm, dem so genannten Benchmark abgeschnitten hat.

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Grafikkarte kaufen – Beratung, darauf müssen Sie achten

Die Grafikkarte ist die wichtigste Komponente für Spieler. Moderne Spiele verlangen der Karte alles ab und nicht selten kommt es vor, dass Spiele auf den Markt kommen, für die noch nicht einmal die passende Hardware da ist. Da muss man dann seine Ansprüche ein wenig zurückschrauben und warten, bis die nächste Generation auf dem Markt ist. Glücklicherweise ist dies heute nicht mehr so häufig der Fall, denn die gegenwärtigen Hochleistungs-Grafikkarten haben ein gewaltiges Potenzial. Was aber, wenn man nicht bereit ist, ein paar hundert Euro alleine in die Grafikkarte zu stecken? Ist eine günstige Grafikkarte auch eine gute Grafikkarte?
Hier kann man Geld sparen, wenn man weiß, was man will und braucht. Für den gelegentlichen Gamer reicht oft eine Karte der vorherigen Generation, wenn er nicht alle top-aktuellen Spiele spielen will. Ein paar Hinweise sollte man jedoch beachten, wenn man eine Gaming-Grafikkarte kaufen will. Besonders dann, wenn es ein wenig günstiger sein soll.

Speicher

Moderne Spiele verlangen von der Grafikkarte eine Menge Rechenarbeit. Und Speicher. Mindestens 2 GB GDDR5 sind Grundausstattung. Was darüber hinausgeht, ist bei den entsprechenden Spielen mehr als nützlich und gibt noch einmal einen richtigen Schub. Hier sollte man also nicht sparen. Die neueste Generation kommt bereits mit 8GB Speicher. Das ist wie bei Automotoren: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen – außer durch noch mehr Hubraum.
Es werden auch noch Karten mit GDDR3-Speicher angeboten. Das kann eine Option sein, wenn der Speicher wenigstens ausreichend bemessen ist und wenn die Spiele nicht allzu hohe Anforderungen stellen. Für den Power-Gamer ist das keine Option, für den gelegentlichen Spieler möglicherweise. Eine große Zukunft hat DDR3-Speicher auf Grafikkarten allerdings nicht.

Asus STRIX-GTX960-DC2OC-2GD5 Nvidia GeForce Gaming Grafikkarte (PCIe 3.0 x16, 2GB DDR5 Speicher, HDMI, DVI, 3x DisplayPort) - 6Der Grafikprozessor (GPU)

Die GPU sollte bei einer guten Grafikkarte mit einer Breite von 256 Bit an den Grafikkartenspeicher angebunden sein. Standard sind 128 Bit. Damit kann man sicher leben, wenn die restlichen Komponenten der Karte schnell sind und die Karte nachweislich in Tests gut abgeschnitten hat.
Als Kaufargument wird immer wieder die Taktzahl der GPU ins Feld geführt. Diese aber ist nur bedingt aussagekräftig, weil viele andere Faktoren darüber mitentscheiden, was die Karte wirklich zu leisten vermag. Entscheidend ist die Anzahl der Operationen, welche die GPU abarbeiten kann. Und das ergibt sich nur im Zusammenspiel aller Komponenten. Und so zeigt sich auch in Tests immer wieder, dass der Chip und seine Taktzahl nicht alles sind: Ein gleicher Chip auf der Karte eines anderen Herstellers kann trotz gleichen Taktes durchaus weniger oder mehr Leistung bieten. Hier ist ein genauer Vergleich angesagt und ein sorgfältiges Studium der Testergebnisse.

Die Auflösung

Die neuesten PCI Express Grafikkarten bieten sagenhafte Auflösungen von bis zu 7680 x 4320 bei 60 Hz. So viel ist aber bei Spielen eher selten nötig. Normalerweise ist man mit einer HD-Auflösung von 1920 x 1080 gut bedient. In dieser Auflösung sollte aber dann auch alles flüssig laufen, was für einige ältere Karten eine massive Herausforderung darstellt. Der Spielspaß leidet sehr, wenn man die Anforderungen allzu sehr zurückschrauben muss, also auf viele Details verzichtet und viele Effekte außen vor bleiben. Trotzdem ist diese HD-Auflösung mittlerweile gut bezahlbar, denn mit jeder Weiterentwicklung sinken automatisch die Preise der Vorgänger.

Asus STRIX-GTX960-DC2OC-2GD5 Nvidia GeForce Gaming Grafikkarte (PCIe 3.0 x16, 2GB DDR5 Speicher, HDMI, DVI, 3x DisplayPort) - 6Die Anschlüsse

Die Grafikkarte sollte einigermaßen anschlussfreudig sein, denn mehrere Anschlüsse, HDMI beispielsweise, erlauben auch den Betrieb mehrerer Monitore oder sogar eines TV-Gerätes parallel zum Computerbildschirm. Ein zusätzlicher VGA-Ausgang, wie er auf vielen Karten noch zu finden ist, reicht aus, um nebenbei einen alten Monitor anzuschließen, auf dem die ganz normalen Programme parallel laufen können, wie etwa Textverarbeitung oder Browser.

 

Zotac ZT-90101-10P GTX 970 Gaming Edition NVIDIA Grafikkarte 4GB (PCI-e GDDR5 1x DP 1.2, 1x DVI-I DL, 1x DVI-D DL, 1x HDMI 1 GPU) - 2Die Kühlung

Gaming heißt automatisch Lärm? Oft, aber nicht immer, denn viele Hersteller von Grafikkarten arbeiten mit ausgeklügelten Lüfterprofilen und intelligenten Steuerungen, was den Geräuschpegel einigermaßen erträglich hält. Lüfterlose Grafikkarten, die nur passiv gekühlt werden, sind in aller Regel nicht die leistungsstärksten. Aber auch diese Leistung kann ausreichen, wenn man nicht nur Spielen möchte. Jedoch an der Tatsache, dass viel Leistung viel Wärme erzeugt, führt kein Weg vorbei. In Tests kann man nachlesen, welcher Lärmemission man sich bei welcher Grafikkarte aussetzt. Allerdings kann man in Grenzen mit einem gut gedämmten Gehäuse entgegen wirken. Allerdings muss die Wärme abgeführt werden – und wo Luft hinein- und herauskommt, kommt auch Geräusch ins Freie. Ganz ohne geht es also nicht.

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Grafikkarte und Pc zusammenstellen – Was ist wichtig?

Die Grafikkarte alleine macht noch keinen Rechner. Wenn man sich einen PC selbst zusammenstellt muss man auch den anderen Komponenten gebührende Beachtung schenken. Flaschenhälse und Leistungsbremsen lauern überall. Sie gilt es zu vermeiden.

CPU

GPU und CPU ergänzen sich. Im Test wird deutlich, wie sehr beide Prozessoren voneinander abhängig sind. Eine langsame CPU verhindert, dass Spiele flüssig laufen. An einer leistungsfähigen CPU führt also kein Weg vorbei, denn sie erledigt die hauptsächliche Rechenarbeit im PC. Eine Kombination von schneller Grafikkarte und mittelmäßiger CPU ist rausgeworfenes Geld. Dasselbe Resultat kann man billiger haben, da die CPU die Grafik gewaltig ausbremst. Wenn man also wirklich groß spielen möchte, sollte eine starke CPU verbaut sein, die auch gut gekühlt ist. Als Käufer hat man hier nur die Wahl zwischen AMD und Intel.

RAM

8 GB DDR3 ist die absolute Mindestanforderung für Spieler. 32 GB DDR4 sind natürlich besser. Zu beachten sind Latenz und Taktung. Denn diese bestimmen, wie schnell der Speicher wirklich ist. Oftmals kann ein kleinerer RAM schneller sein als eine riesige Menge, die nicht sonderlich performant ist. Vorzuziehen ist DDR4, der bei gegenwärtigem Preisniveau gerne auch üppig verbaut werden darf. Je mehr RAM, desto weniger Daten müssen auf die langsame Festplatte geschoben werden. Markenspeicher hat übrigens hier klar Vorteile, denn No-Name-Riegel führen manchmal zu seltsamen Fehlern, die nur schwer zuzuordnen sind.

Festplatte

Wenn man das Geld dazu hat, kauft man sich zur möglichst großen HDD zusätzlich eine SSD. Denn diese ist für Gamer tatsächlich ein echter Performance-Boost. HDDs sind im Vergleich zu einer SSD extrem langsam. Dafür aber sehr günstig. Eine kleine und einigermaßen preiswerte SSD als Auslagerungsplatte für Spiele ist bei allen Power-Spielern inzwischen Standard. Kein Muss, aber sehr zu empfehlen.

Mainboard

Das Mainboard ist der Träger aller Subsysteme des PCs. Wenn das Board schnelle Bussysteme bereitstellt und seine Architektur solide ist, dann ist es eine passende Grundlage für einen Gaming PC. Interessant ist hier vor allem, wie gut die Möglichkeiten zur Übertaktung sind. Denn im Falle des Falles kann man hier noch ein paar Prozent Leistung herausholen (wie auch bei den Grafikkarten). Allerdings sollte man das in Maßen betreiben, denn ansonsten droht der frühe Tod der CPU.

Netzteil

Egal, was da erzählt wird: Ein x-beliebiges Netzteil reicht nicht. Stabile Stromversorger, die nicht in Flammen aufgehen und nicht in Wahrheit nur 50 Prozent der versprochenen Leistung liefern, sind dünn gesät und kosten Ihren Preis. Das Netzteil ist eine der wichtigsten Komponenten im Rechner. Schwankende Stromversorgung führt vor allem bei leistungshungrigen Grafikkarten zu Fehlern, die oft schwer aufzuspüren sind.
Die restlichen Teile, wie etwa optische Laufwerke, sind unkritisch und verlangen keinen großen Einsatz. Lediglich über das Gehäuse sollte man sich ein paar Gedanken machen, schließlich soll es gut aussehen und vernünftige Kühlung gewährleisten.

Grafikkarten Vergleich

AMD Grafikkarte oder NVidia? Wie viel Speicher und welcher Takt? Kann man an den Herstellerdaten die tatsächliche Leistung ablesen?
Wer mehr über seine zukünftige Grafikkarte wissen möchte kommt nicht darum herum, im Netz nach Tests zu suchen. Nicht alle Tester arbeiten dasselbe Grafikkarten-Testprogramm ab. Dies ist auch der Grund, warum der Testsieger bei der einen Internet-Plattform nicht identisch sein muss mit dem einer Anderen. Grundsätzlich aber wird man feststellen, dass die Tendenz in dieselbe Richtung geht. Ein Testsieger in Bezug auf Spieleperformance wird nicht anderswo Letzter werden. Es gibt online einige seriöse Seiten, welche die Karten ausgiebig und sehr sachverständig testen. Dazu gehören die Seiten der großen PC-Magazine wie auch die Seiten der Magazine für Computerspiele. Hier erhält man verlässliche Ergebnisse bei nachprüfbaren Testverfahren.

 

Weitere Fragen und Antworten rund um da Thema Grafikkarte

Übertakten – sinnvoll oder unnötiges Risiko?

Viele Grafikkarten kann man übertakten. Im Klartext heißt das: Man zwingt die GPU zu einer höheren Taktfrequenz außerhalb ihrer Spezifikationen. Dazu gibt es eine Menge freier Tools, die alle mehr oder weniger dasselbe tun. Die besten dieser Tools sind diejenigen, die in Foren am besten bewertet werden. Durch die Steigerung der Taktfrequenz kann die GPU in gleicher Zeit mehr Arbeitsschritte machen, damit sollte die Leistung steigen. Das tut sie auch. Aber oft nur in enttäuschendem Rahmen. Was allerdings garantiert steigt, ist die Wärmeabgabe der GPU. Und der muss man mit effektiver Kühlung Rechnung tragen, will man nicht ihr kostbares Leben aufs Spiel setzen. Aber auch wenn gute Kühlung gewährleistet ist, kann es immer noch passieren, dass die GPU außerhalb ihrer Spezifikationen fehlerhaft arbeitet und plötzlich Abstürze oder Hänger vorkommen. Mit großem Fingerspitzengefühl kann man also versuchen zu übertakten und den fälligen Austausch der Grafikkarte noch ein wenig hinauszuschieben. Aber oft ist die Lösung des Problems einfach eine neue und bessere Grafikkarte. Manchmal ist auch die Peripherie schuld daran, wenn sich der Leistungsgewinn in Grenzen hält. Und manchmal bringt ein neuer Treiber ganz ohne Risiko mehr Leistung.

VORTEILE Übertaken
  • Tempogewinn
  • Eventuell bessere Auflösung erreichbar
  • Überbrückung bis zum Kauf einer neuen Karte
NACHTEILE Übertakten
  • Garantieverlust
  • Möglichkeit der Beschädigung
  • Tempogewinn oft nicht allzu groß
  • Temperatur im ganzen Gehäuse steigt

Was sind Benchmarks?
Im Computerbereich bezeichnen Benchmarks Tests, die vorgenommen werden, um die Leistung von Systemen oder Komponenten zu klassifizieren. Ein Benchmarkprogramm wie 3D Mark besteht aus einer Fülle von einzelnen Tests, welche die Grafikkarte jeweils anders belasten und so Werte ermitteln, die es erlauben, die Grafikkarte im Vergleich zu anderen Karten zu beurteilen. Das Endergebnis ist eine Zahl, die eine Einstufung ermöglicht. Besonders Übertakter arbeiten häufig mit Benchmarks, um die Leistungsfähigkeit ihrer Karte zu messen (und freudig mitzuteilen).

Kann man einen Grafikkarten Test selbst durchführen?

Ja, ohne Probleme, denn die Benchmark-Programme, die die Tester in ihren Labors benutzen, sind mehrheitlich auch für normale Nutzer zugänglich. 3D Mark ist beispielsweise die absolute Referenz unter den 3D Grafikkarten Testprogrammen und vielerorts in einer vereinfachten Version frei erhältlich. Damit kann man seine Grafikkarte auf Herz und Nieren testen. Getestet wird bei dieser Gelegenheit nicht nur die Grafikkarte alleine, sondern logischer Weise auch die Peripherie in der sie arbeitet. Wenn also die Werte für eine Karte im Vergleich zu einem Online- oder Magazin-Test erheblich abweichen, dann ist die Ursache dafür der Rechner, in dem sie steckt. Vergleiche sind auch hier gut möglich, denn so lange man den Rechner nicht wechselt, kann man mit der eigenen Vergleichsplattform und dem Grafikkarten Testprogramm aussagekräftige und vergleichbare Ergebnisse erzielen. Wenn die Testergebnisse für die Grafikkarte beim eigenen Rechner allzu stark nach unten abweichen, sollte man sich Gedanken über RAM, CPU und Mainboard machen.

Wie heiß dürfen Grafikkarten werden?

Ganz klar: Ab 80 Grad aufwärts bewegt man sich im roten Bereich. Zwar sind auch 100 Grad noch im Bereich des Möglichen, sogar für längere Zeit. Aber wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann lässt man es erst gar nicht so weit kommen. Der erste Schritt zu optimaler Kühlung ist eine Verbesserung der Luftführung im Gehäuse, was unter Umständen auch eine Veränderung des Steckplatzes der Karte bedeutet. Bringt auch dies noch nicht ausreichend Reserven, kann man über stärkere Gehäuselüfter nachdenken, im Extremfall sogar über eine Wasserkühlung.

Ist der Grafikchip Garant für gute Leistung?

Nur in Grenzen. Denn, wie bereits erwähnt, kann ein und derselbe Chip auf Grafikkarten verschiedener Hersteller in der Leistung stark variieren. Das belegen in großer Zahl die Tests, die man online und in Magazinen lesen kann.

Reicht Onboard-Grafik zum Spielen?

Kommt darauf an, was man unter Spielen versteht. Für die Top-Spiele wird das bei solchen Lösungen nicht genügend sein. Onboard-Lösungen sind nicht auf Spieler zugeschnitten, sondern sollen preiswerte Rechner ermöglichen, deren hauptsächlicher Einsatz in Office Anwendungen besteht. Zwar gibt es da durchaus brauchbare Boards, mit denen man sogar halbwegs vernünftig nicht allzu aktuelle Spiele spielen kann, aber an die Leistungen der separaten Grafikkarten kommen sie nicht heran. Zumeist auch deswegen, weil sie ihren Speicher vom relativ langsamen RAM abzweigen. Das klassische Problem bei Laptops.